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Entwicklung des Workshops

Der Neuromonitoring-Workshop basiert auf den Erfahrungen von mehr als 20 Jahren, die sich aus der engen interdisziplinären Kooperation der Anästhesie/Intensivmedizin und der biomedizinischen Technik entwickelten.

Initiatoren der Veranstaltung waren Univ. Prof. Dr. Gerhard Schwarz und ao. Univ. Prof. DDr. DI Gerhard Litscher (beide Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Medizinische Universität Graz).

Prof. Litscher oblag die didaktische Abdeckung sämtlicher technologischer Problemstellungen, die Einführung neuer PC-basierter Lehrmedien sowie die Verantwortung für die medizintechnikbezogene Logistik, womit er die Veranstaltung unverwechselbar mitprägte.

Unterstützend für die Software-Entwicklung stand Dr. Robert Grims zur Verfügung.

Als Gastvortragender der ersten Stunde ist Priv. Doz. Dr. Michael Dinkel (Chefarzt in Bad Neustadt/Saale) zu nennen, der mit seiner umfassenden Expertise im intraoperativen Neuromonitoring zu einer weiteren tragenden Säule wurde.

Die Thematik „Natives EEG“ übernahmen in Graz Prim. Univ. Prof. Dr. Erik Rumpl (Klagenfurt) und in München Univ. Prof. Dr. Stephan Zschocke (Hamburg), beide international anerkannte Größen der Elektrophysiologie des Gehirns.

Mit der Einbeziehung von Prim. Dr. Walter Löffler, einem Pionier der Neuroanästhesie in Österreich, wurde auch eine Verknüpfung zur ADNANI hergestellt.

Eine neue wissenschaftliche Dimension für die Veranstaltung konnte durch die Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Dipl. Phys. Eberhard Kochs (Direktor der Klinik für Anaesthesiologie und Intensivmedizin; Klinikum rechts der Isar, TU München) eröffnet werden. Dies führte darüber hinaus zur Gründung der Steirisch-Bayerischen Arbeitsgemeinschaft für Elektrophysiologie in Anästhesie und Intensivmedizin und von da an zur jährlich wechselweisen Ausrichtung der Veranstaltung in München bzw. Graz. Mit der Miteinbeziehung von
Priv. Doz. Dr. Gerhard Schneider aus dem Team von Prof. Kochs wird aktuellsten Entwicklungen auf dem Gebiet des „Narkosetiefe – Monitoring“ Rechnung getragen.

Herr OA Dr. Ekhard Maurer (Sigmaringen) handelt den Schwerpunkt hirnelektrische Messgrößen im Kontext zu Klinik und bildgebenden Verfahren ab.

Das Spektrum des Neuromonitoring wird von Univ. Prof. Dr. Christian Werner (Direktor der Klinik für Anästhesiologie; Universität Mainz) durch Beiträge zur Neurosonologie, transkraniellen Nahinfrarotspektroskopie sowie diversen invasiven Überwachungstechniken abgerundet.

Die Organisation und die wissenschaftliche Leitung des Neuromonitoring-Workshops in Graz wird aktuell von OA Dr. Andreas Schöpfer (Leiter der abteilungsinternen Arbeitsgruppe für Elektrophysiologie) und OA. Dr. Gabriele Schöll übernommen.

Abschließend ist darauf zu verweisen, dass das Curriculum für das Neuromonitoring in Anästhesie und Intensivmedizin unter der Koordination von Prof. Kochs und Priv. Doz. Dinkel aktuell zur Fertigstellung gelangt ist; zahlreiche Referenten dieses Workshops zählten zu den Mitgliedern der Ad hoc-Kommission des wissenschaftlichen Arbeitskreises Neuroanästhesie der DGAI.

Impressionen aus Graz Impressionen aus München

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